| DEHOGA Brandenburg stellt Branchenbericht vor |
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Potsdam, den 22. Januar 2010
Trotz Umsatzrückgangs blickt das Brandenburgische Gastgewerbe zuversichtlich in die Zukunft. Die Mehrwertsteuersenkung wird investiert und kommt der regionalen Wirtschaft zugute Qualität und Service sind und bleiben die wichtigsten Erfolgsrezepte der Branche. Städte und Kommunen müssen sich ihrer Verantwortung für die Branche noch stärker bewusst werden.
Für dieses Jahr gibt sich die Branche optimistisch. „Wichtig ist, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in den „Köpfen“ überwunden wird. Nur dann wird unsere Branche wieder mit steigenden Gästezahlen rechnen dürfen.“, betont Mario Kade, Präsident des DEHOGA Brandenburg. Es zeigt sich, dass in Zeiten der Krise als erstes der Restaurantbesuch gestrichen wird. Firmen und Familien sparen gleichermaßen. Ursache hierfür ist die allgemeine Konsumzurückhaltung bedingt durch die Wirtschafts- und Finanzkrise, stellt Mario Kade, Präsident des DEHOGA Brandenburg, fest. Im Rahmen der durchgeführten Konjunkturumfrage gaben 40 Prozent der befragten Unternehmer an, das sie im vergangenen Jahr Umsatzrückgänge verzeichnen mussten. Dies hat eine Vielzahl von Ursachen: Neben einem Rückgang der Umsätze bei der Tagungshotellerie durch Stornierungen von Veranstaltungen, ist die Ursache auch im Wegfall von Übernachtungen in Kombination mit Tagungen und Seminaren zu suchen. „Jetzt gilt es, noch stärker mit Service und Qualität zu überzeugen. Maßgeschneiderte Angebote orientiert an den Bedürfnissen unserer Gäste sind der Schlüssel zum Erfolg.“ Betrachtet man die Hotellerie, so blickten Anfang des Jahres 2009 19,7 Prozent der Hoteliers positiv in die Zukunft und erwarteten eine gute Geschäftslage. Bei den Gastronomen waren es fast 30 Prozent (29,1 Prozent). Schaut man sich dem gegenüber das erreichte Ergebnis der Geschäftslage nach dem Sommer 2009 an, so stellt man fest, dass 37 Prozent der Hoteliers von einer guten Geschäftslage sprechen und bei den Gastronomen sind 44 Prozent zufrieden, d.h. konstatieren eine gute Geschäftslage. Die Erwartungen wurden übertroffen. Obwohl Wirtschaftsexperten davon ausgehen, dass die Talsohle der Rezession erreicht ist und die Wirtschaft wieder wachsen wird, sieht die Branche den Winter 09/10 eher pessimistisch.Nur 11,5 Prozent der Gastronomen erwarten für diesen Winter bessere Geschäfte, bei den Hoteliers sind es sogar nur 10,3 Prozent. Die Zahlen wurden zwar vor der beschlossenen Mehrwertsteuersenkung erhoben, sie zeigen aber, dass der Glaube an den Aufschwung an der Basis noch nicht so recht angekommen ist. Hier werden wohl erst mit dem Tauen des Schnees Hoffnungen aufkeimen. Interessant ist es auf jeden Fall, dass die Gastronomen optimistischer in die Zukunft schauen, als die Hoteliers. Das war nicht immer so!
Brandenburger Gastlichkeit
Deutsche Hotelklassifizierung Im Rahmen der Deutschen Hotelklassifizierung konnten wir im Jahr 2009 186 Häuser bewerten. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 10 Prozent (2008 168 bewertete Häuser). Dies ist umso bemerkenswerter, da uns im Tourismusbarometer 2009 hier ein kritischer Spiegel vorgehalten wurde. Wenn aktuell 186 Betriebe mit den „Sternen“ werben und unseren Gästen damit ein deutliches Signal geben, welche Ausstattung und Leistungen sie in den Hotels, Pensionen und Gasthöfen erwarten dürfen, dann ist das ein wichtiger Baustein im Qualitätsversprechen der Unternehmen. So werben 4 Beherbergungsbetriebe mit „1 Stern“, 15 Unternehmen mit „2 Sternen“, 103 Unternehmen mit „3 Sternen“, 60 Betriebe mit „4 Sternen“ und 4 Häuser mit „5 Sternen“. 20 Jahre DEHOGA Brandenburg - ein Blick in die Zukunft Im April begeht der Verband sein 20- jähriges Jubiläum. Darauf sind wir stolz und werden dies festlich begehen! Wir werden für die Politik und die gastgewerblichen Unternehmen weiterhin der erste Ansprechpartner zu Fragen der Branche sein. Mit der Qualitätsinitiative „Brandenburger Gastlichkeit“, dem „Service Q Deutschland“ und der „Deutschen Hotelklassifizierung“ setzen wir weiterhin auf Qualität und Service als die wichtigsten Bausteine für den Wettbewerb. Von der Politik fordern wir:
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